Sport & Outdoor in Chile

Wanderung auf dem Vulkan Villarica in Pucon - Chile
Chile ist DAS Traumland für Outdooraktivitäten schlechthin. Die einmalige Naturkulisse mit ihren abwechslungsreichen Landschaften - Wüsten, Hochgebirge, Vulkane & Geysire, Nationalparks, Gletscher, Seen & Fjorde ... - sowie das abwechslungsreiche Klima bieten ideale Voraussetzungen für allerlei Sport im Freien.
Wandern & Trekking
Insbesondere die Nationalparke Chiles sind beliebte Ziele für Wandertouren. Neben der Übernachtung im Zelt stehen oft auch
einfache Hütten zur Verfügung. Zu den wohl bekanntesten Wandergebieten in Chile zählen Nationalpark Torres des Paine und Tierra del Fuego
(Feuerland). Aber das sind nicht die einzigen landschaftlichen Kostbarkeiten, die das Land zu bieten hat. Fast überall stehen
zumindest einige mehr oder weniger gut ausgebaute Wanderwege zur Verfügung.
Es ist darauf zu achten, die Natur in den Nationalparks zu respektieren und sie pfleglich zu behandeln. Das heißt vor allem
keinen Müll zu hinterlassen und seine körpereigenen Hinterlassenschaften möglichst abseits von Wasserläufen zu vergraben.
Außerdem sollte man penibel darauf achten, dass man mit Campingkochern keine Brände verursacht (das ist schon vorgekommen).
Klettern und Eisklettern
Wem einfaches Wandern nicht ausreicht, der kann sich an den unzähligen Gipfel ausleben und sie nach Lust und Laune rauf-
und runterklettern. Dabei sind auch einige aktive Vulkane besteigbar, in deren Kratern man dann lodernde Lava bestaunen kann.
Für Gletscherfans gibt's zudem zahlreiche Möglichkeiten, diese zu erklimmen, die richtige Ausrüstung und das Können
vorausgesetzt. Eine Eiswand ist schließlich nicht jedermanns Sache.
Reiten
Fast überall bestehen Möglichkeiten, geführte ein- oder mehrtägige Reittouren zu buchen. Anfänger können oft auch einen Einführungskurs belegen, bevor sie mit dem Pferd auf Tour gehen.
Radfahren
Es muss nicht immer gleich eine Tour von Nord nach Südchile sein, aber für Radsportfans, insbesondere für Mountainbiker bieten sich zahlreiche Möglichkeiten die Landschaft auf individuellen Wegen zu erkunden.
Wintersport

Toller Ausblick von dem Vulkan Osorno auf den Llanquihue See
Auch Skilaufen und Snowboarden ist in Chile weit verbreitet. Für jeden Geschmack und Geldbeutel dürfte sich dort
etwas Passendes finden. Wer's ganz ausgefallen mag und sich's leisten kann, der kann sich auch mit dem Hubschrauber auf den
Hang fliegen lassen.
Die Schneesaison dauert von Juni bis Oktober. Das heißt, wenn bei uns Sommer ist, geht in Chile die Skisaison los.
Wer Snowboarden mag, aber die Kälte ganz und gar nicht, dem sei das Sandboarden im Wüstensand der Atacama empfohlen. In San
Pedro de Atacama und Iquique finden sich entsprechende Angebote mit Führern und Verleihen. Statt dem Schneehang und der Kälte
gibt's dort Sanddünen und Hitze.
Wassersport
Da Chile wie gesagt für fast jeden was zu bieten hat, gibt's natürlich auch jede Menge Möglichkeiten für Wassersportler.
Auf den zahlreichen Flussläufen kann man Wildwasserfahrten (Rafting) in Schlauchbooten unternehmen oder aber im Gummianzug durch Wilde Schluchten springen.
Das so genannte Canyoning beinhaltet dann auch den einen oder anderen Sprung ins kalte Nass.
Beliebt sind auch Paddeltouren entlang der Ozeanküste. Insbesondere die südliche Inselwelt bietet dafür sehr gute
Voraussetzungen.
Im Norden und in Mittelchile bieten sich im Sommer auch ideale Bedingungen für Surfer (Windersurfen und Kitesurfen). Allerdings
braucht man außer im äußersten Norden einen Neoprenanzug, wegen des kalten Wassers.
Deswegen empfiehlt sich für Frostbeulen auch kein Strandurlaub in Chile. Denn der Humboldtstrom lässt die Wassertemperaturen
auch im Sommer relativ kühl bleiben. An einigen Stränden gibt's gefährliche Strömungen. Also Vorsicht beim Baden!
Zum Tauchen bietet Chiles Küste keine so guten Optionen. Um schöne bunte Fische zu sehen, sollte man dann schon eher die
entlegenen Pazifikinseln Chiles ansteuern.