Währung von Chile
Die Währung in Chile heißt Chilenischer Peso ($). Ein Euro entspricht ca. 720 Peso (Stand 20.12.2007), je nach dem aktuellen Wechselkurs. Verbreitet sind folgende Banknoten: 500, 1.000, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000 und Münzen in den Einheiten: 1, 5, 10, 50, 100. Erstaunlicherweise kommen die kleineren Münzen bis zehn Peso trotz ihres geringen Wertes ziemlich oft noch zum Einsatz. Sogar kleines Wechselgeld im Supermarkt wird herausgegeben, meist bietet es sich jedoch an auf die Frage ob man 3 Pesos spenden kann mit "Ja" zu antworten. An den Kassen stehten meist Jugendliche die einem beim Einpacken der Artikel helfen. Hier sollte man sich mit einem kleinen Trinkeld von ca. 50 - 100 Pesos erkenntlich zeigen. In kleineren Geschäften vor allem im ländlichen Raum kann es vorkommen, dass große Scheine nur ungern gewechselt werden bzw. nicht genügend Wechselgeld vorhanden ist.
Umtausch, Automaten und Kreditkarte
In Großstädten wie Santiago oder Valparaiso ist der Umtausch von Euros völlig unproblematisch. US-Dollar werden praktisch überall umgetauscht. Der Euro verbreitet sich immer mehr, doch insbesondere in kleineren Städten kann der Umtauschkurs schlechter als der des US-Dollars sein. Am besten wählt man eine Bank oder "casa de cambio" (Wechselstube) für den Geldwechsel. Hotels oder Touroperator bieten zwar auch häufig Umtauschmöglichkeiten, doch der Kurs ist nicht immer der beste. Um dem Umtauschprozedere zu entgehen, empfiehlt es sich, eine Bankkarte mit Maestro-Symbol und/oder eine Kreditkarte mitzuführen. Geldautomaten sind die einfachste Variante, an Bargeld zu gelangen. Die Redbanc genannten Geldautomaten sind wirklich fast in allen Orten zu finden. Besonders in Supermärkten und Apotheken ("Farmacias") wird man fast immer fündig. Sie sind teils 24 Stunden zugänglich und auch eine Englischsprachige Bedienoption. Der Umtauschkurs ist in der Regel günstig. Für den Einsatz der Karte wird vom heimischen Geldinstitut meist eine Auslandseinsatzgebühr berechnet. Über deren Höhe sollte man sich vorher informieren. Teilweise ist es vergleichsweise billiger größere Geldmengen auf einmal abzuheben, da eine Pauschale erhoben wird, die bei kleineren Beträgen prozentual höher ist. Kreditkarten (z.B. Visa-Card, Master Card, American Express) werden von größeren Geschäften, Hotels und Restaurants gern genommen. Ihr Einsatz ist aber nicht immer ganz billig, da beim Bezahlen häufig Transaktionsgebühren fällig werden.
Traveller Schecks
Traveller-Schecks haben den großen Vorteil, dass man sie bei Verlust vor Ort schnell ersetzen lassen kann. Allerdings kosten die Schecks auch relativ viel und sind zudem nicht überall einwechselbar. Der Kurs, der für Traveller-Schecks bezahlt wird, ist häufig auch schlechter als für Bargeld. Man sollte sich daher überlegen, ob es lohnt, Schecks mitzunehmen. Eine Notreserve kann sicher nicht schaden. Allerdings kann man sich in größter Not auch Geld schicken lassen, z.B. über Western Union. Deren Gebühren sind allerdings auch horrende.
Trinkgelder
In Restaurants ist es üblich ein kleines Trinkgeld zu geben (ca. 10%), da die Kellner keine besonders hohen Löhne erhalten. Doch Achtung, in vielen Restaurants wird das Trinkgeld gleich mit auf die Rechnung geschlagen, deshalb ist es ratsam die Rechnung genau zu studieren und auf "Sugerencia Propina" (Vorschlag Trinkeld) zu achten. Taxifahrer erwarten hingegen kein Trinkgeld.